Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)       Alexander Spiger

Immobilien Übersetzen Beraten           Am Reitplatz 9, 30657 Hannover 

§1           Geltung der Bedingungen

Nachfolgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für gegenwärtige und zukünftige Geschäftsbeziehungen.

Verbraucher im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne dass diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Unternehmer im Sinne dieser AGB sind natürliche und juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit sind.

Kunde im Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.

Auftragnehmer (AN) ist im Sinne dieser AGB Alexander Spiger Übersetzungen und Beratung.

Aufträge sind sowohl Übersetzungs- bzw. Dolmetscheraufträge als auch Beratungsaufträge.

Von diesen AGB abweichende Abreden jeder Art bei oder nach Vertragsabschluss werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von AN schriftlich bestätigt werden.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§2           Auftragsannahme, Umfang

Eine Bewertung hinsichtlich des Umfanges, des Schwierigkeitsgrades und der Durchführbarkeit des Auftrages erfolgt durch den AN. AN ist frei in der Annahme eines Auftrages. Eine Ablehnung wird dem Kunden baldmöglichst mitgeteilt. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der verbindlichen schriftlichen beziehungsweise mündlichen Auftragsbestätigung.
Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen wettbewerbs-, warenzeichen-, namensrechtlich und/oder aus sonstigen Gründen nicht zu beanstanden sind. Der Kunde sorgt selbst für urheberrechtliche Genehmigungen. Der Kunde verpflichtet sich, den AN von etwaigen diesbezüglichen Ansprüchen Dritter frei zu halten.


§3           Stornierung und Kündigung eines Auftrages

Eine eventuelle Stornierung bzw. Kündigung eines Auftrages seitens des Kunden bedarf in jedem Fall der Schriftform. Der Kunde kann den Vertrag bis zur Fertigstellung der Arbeiten nur aus wichtigem Grund kündigen.  Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, ohne dass der AN hierzu Anlass gegeben hat, sind vom Kunden die bis zum Eintreffen der schriftlichen Rücktrittserklärung angefallenen Kosten und Honorare zu zahlen. Der AN kann auch einen höheren Schadensersatz fordern.


§4           Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, dem AN sämtliche Informationen und Unterlagen, die zur ordnungsgemäßen und termingerechten Erfüllung des Auftrages notwendig sind, unaufgefordert bei Auftragsvergabe zur Verfügung zu stellen.
Für fehlerhafte Leistungen, die vom Kunden durch unrichtige oder unvollständige Informationen, fehlerhafte Originaltexte oder Sonstiges verursacht werden, wird keine Haftung übernommen.
Der Kunde hat den AN spätestens bei Auftragsvergabe über besondere Ausführungsformen des Auftrages zu unterrichten. Der Verwendungszweck ist dabei anzugeben. Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber dem Übersetzer einen Abzug zur Korrektur zu übergeben.

§5           Ausführung und Mängelbeseitigung

Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt.
Fachausdrücke werden, sofern keine besonderen schriftlichen Anweisungen oder Unterlagen mitgeschickt werden, in die allgemein übliche, lexikographisch vertretbare, bzw. allgemein übliche und verständliche Version übersetzt.
Die Form des Ausgangstextes wird, sofern keine besonderen schriftlichen Anweisungen gegeben werden, beibehalten.
Sollte eine Übersetzung sprachliche, sachliche oder schreibtechnische Fehler, bzw. Tippfehler aufweisen, muss dies unter genauer Angabe des Mangels dem Übersetzer gegenüber sofort nach Entdecken schriftlich gemeldet werden. Der Kunde erhält eine kostenlose Korrektur der Übersetzung; weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Für die Nachbesserung ist dem AN vom Kunde eine angemessene Frist einzuräumen.
Der Anspruch auf Nachbesserung ist ausgeschlossen, wenn die Mängelanzeige nicht innerhalb eines Tages nach Abgabe der Übersetzungsarbeiten eingegangen ist.
Wünscht der Kunde keine Korrektur oder neue Übersetzung, gleich aus welchem Grund, ist er nicht berechtigt, das Honorar zu kürzen bzw. die Zahlung zu verweigern.

§6           Verschwiegenheitsklausel

Der AN verpflichtet sich, vom Kunden erhaltene Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln.

§7           Lieferbedingungen

Ist kein besonderer Liefertermin zwischen den Vertragspartnern vereinbart, erfolgt die Lieferung der Übersetzung innerhalb der für eine sorgfältige Erledigung erforderlichen Frist.
Lieferfristen und -termine, die bei Auftragsvergabe vereinbart wurden sind verbindlich und werden nach Arbeitstagen (Montag bis Freitag) berechnet. Es werden für den Liefertag grundsätzlich keine festen Uhrzeiten als Liefertermin vereinbart.
Geringfügiger Terminverzug berechtigt den Kunden nicht zum Rücktritt vom Vertrag.
Verzug entsteht nach Ablauf einer weiteren angemessenen, vom Kunden zu setzenden Nachfrist. Nach Ablauf der Nachfrist kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten.
Der AN kommt jedoch nicht in Verzug, solange die Leistung infolge eines Umstandes unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat. Beruht die Nichteinhaltung eines Liefertermins auf höherer Gewalt, so ist der AN berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder vom Kunden eine angemessene Nachfrist zu verlangen. Weitergehende Rechte, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind in diesen Fällen ausgeschlossen. Bei Änderung des Auftragsgegenstandes sind Lieferfristen und Honorare neu zu verhandeln.
Fertige Übersetzungen werden in ordentlicher äußerer Form als Computerausdruck oder in elektronischer Form abgeliefert. Bei der Lieferung in elektronischer Form sind das Dateiformat und ggf. weitere Besonderheiten zu vereinbaren.
Wenn nicht anders vereinbart, wird die Übersetzung zur persönlichen Abholung bereitgestellt.
Die Aushändigung der Übersetzung und des Ausgangstextes erfolgt grundsätzlich nur an den Kunden oder an eine von ihm nachweislich bevollmächtigte Person.
Alle anderen Lieferarten (Post und Kurierdienste) sind gesondert zu vereinbaren.
Eine Haftung für Verlust der dem AN übergebenen Texte und Unterlagen durch Einbruch, Diebstahl, Feuer, Wasser, Sturm oder durch Verlust bei der Post ist ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Faxlieferungen hat der Auftraggeber die Übertragungsqualität, die Vollständigkeit etc. selbst zu prüfen und bei Mängeln unverzüglich den Übersetzer zu informieren, damit Abhilfe verschafft wird. Im Falle von Verlust, Verzug oder Missbrauch beim Versand der vom AN gefertigten Dokumente per E-Mail bzw. Modem haftet der AN nicht.

§8           Zahlungsbedingungen, Grundlagen der Berechnung, Bonitätsauskunft, Verzugsfolgen

Übersetzungsarbeiten werden nach Umfang und Schwierigkeitsgrad berechnet.
Der Umfang der Übersetzung wird anhand der Normzeilenzahl der fertigen Übersetzung ermittelt. Als Normzeile gelten 55 Anschläge inkl. Leerzeichen bzw. 50 Anschläge ohne Leerzeichen. Angefangene Zeilen unter 30 Anschlägen und Zeilen mit Überlänge werden auf Normzeilen umgerechnet.
Bei Auflistungen bzw. Übersetzungen von Fachbegriffen werden diese als jeweils eine Zeile gezählt. Anschriften, Namen, Kopf- und Fußzeilen etc. werden wie übersetzte Zeilen zu Vollzeilen zusammengezogen und entsprechend berechnet. Zahlen, Schreibarbeiten, Wiederholungen von Textpassagen und Beglaubigungsformeln werden ebenfalls wie übersetzte Zeilen berechnet.
Die Bezahlung, einschließlich der damit verbundenen Aufwendungen, erfolgt in voller Höhe sofort nach Rechnungslegung ohne jegliche Abzüge, bei der persönlichen Abholung sofort in bar. Der AN kann die Zahlung per Vorauskasse verlangen. Dies gilt zunächst unabhängig von der Bewertung der Qualität und der Einhaltung von Auftrags- und Lieferbedingungen.
Der AN kann bei umfangreichen Übersetzungen einen Vorschuss verlangen, der für die Durchführung des Auftrages objektiv notwendig ist. Er kann die Übergabe seiner Arbeit von der vorherigen Zahlung seines vollen Honorars  und der Vorlagen des Kunden abhängig machen.
Aufträge, deren Fertigstellung innerhalb von 24 -48 Stunden verlangt wird oder die mit Überstunden, Nacht-, Feiertags-, oder Wochenendarbeit verbunden sind, bedingen einen Zuschlag von 50 %.
Korrekturlesen von Übersetzungen, die nicht vom Auftragnehmer angefertigt wurden, wird wie Neuübersetzung berechnet, abzüglich 20 % auf den Auftragswert. Bei Nichtvorlage des Ausgangstextes wird der Text nur auf Orthographie und Grammatik Korrektur gelesen.
Alle anfallenden Nebenkosten wie z.B. für Telefon, Porto, Telefax, Modem, E-Mail, Boten etc. sind vom Auftraggeber zu vergüten.

AN ist berechtigt, vor der Lieferung / Leistung über die Kunden eine Bonitätsauskunft einzuholen.

AN ist berechtigt, eingehende Zahlungen abweichend von der Zweckbestimmung des Kunden zu­nächst auf Kosten, entstan­dene Verzugszinsen und sodann auf ältere noch offene Forderungen zu verrechnen. Der Kunde erhält in diesem Fall eine schriftliche Benachrichtigung oder Abrechnung.

Der Kunde gerät - ohne besondere Mahnung - spätestens ab dem 10. Tag nach Ausstellung der Rechnung bzw. seitens AN angekündigter Abholbereitschaft der in Auftrag gegebenen Arbeit,  in Zahlungsverzug, wenn die Zahlung nicht bereits erfolgte. Der Verbraucher hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Der Unternehmer hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Gegenüber dem Unternehmer behält sich der AN vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen.  AN ist berechtigt, nach dem Eintritt des Verzuges noch nicht ausgeführte Leistungen seinerseits zurückzubehalten.

§9           Kostenvoranschläge

Nach Begutachtung des Übersetzungsgegenstandes bzw. anhand einiger typischer Seiten, bei Beratungsaufträgen anhand des geschätzten Zeitaufwandes, wird ein vorläufiger und unverbindlicher Kostenvoranschlag erstellt. Die endgültige Zeilenauszählung wird erst anhand der fertigen Übersetzung vorgenommen. Bei Beratungsaufträgen wird entweder auf Stundenbasis oder pro Auftrag abgerechnet.

§10         Gewährleistung - Haftung

Die Gewährleistung beschränkt sich maximal auf die Höhe des Auftragswertes ohne Nebenkosten. Im Rahmen dieser Gewährleistung wird die Gewährleistung erst fällig, wenn dem Auftragnehmer Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt wurde
Ansprüche wegen Mangelhaftigkeit und/oder Unvollständigkeit der Leistungen sind - soweit Mangelhaftigkeit und/oder Unvollständigkeit offensichtlich sind - ausgeschlossen, wenn die Mängel oder Fehlleistungen nicht spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Ankunft der Leistung am Bestimmungsort schriftlich gemeldet worden sind.
Alle weitergehenden Rechte wegen mangelhafter Leistung etc., insbesondere Ansprüche auf Ersatz eines unmittelbaren oder mittelbaren Schadens, sind ausgeschlossen.
Eine Haftung des ANs für Beschädigung bzw. Verlust der vom Kunden übergebenen Materialien ist ausgeschlossen. Der Kunde hat für eine ausreichende Sicherung seiner Daten zu sorgen.

§11         Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht

Der Kunde hat erst nach vollständiger Bezahlung an den AN das Recht zur Nutzung der vom AN geleisteten Arbeit. Wird sie ohne Rechte genutzt, so handelt es sich um eine Urkundenfälschung.
Der Übersetzer hat das Urheberrecht an der Übersetzung.

§12         Erfüllungsort,  anwendbares Recht, Gerichtsstand, Teilnichtigkeit, sonstiges

Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung sind die Geschäftsräume des ANs, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Leistungen, Zahlungen und Lieferungen sowie Sonstiges erfolgen aufgrund dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mündliche Nebenabreden bedürfen der anschließenden, beidseitig bestätigten Schriftform, damit sie Wirksamkeit erlangen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur verbindlich, wenn es ausdrücklich schriftlich anerkannt ist.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist  Firmensitz des AN in Hannover. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder wenn Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.

AGBs für Immobiliengeschäfte lesen Sie bitte unter: www.immcons.de